Jens Klein
Ihr Sachverständiger für nachträgliche
Abdichtung erdberührender Bauwerke

Innovative Ideen - erprobt und bewährt - wenn Standardlösungen versagen

Spezialgebiete

Auswirkungen einer fehlenden Entwässerung in einer Tiefgarage

Planung und Umsetzung des Komplexes mit etwa 250 Wohneinheiten erfolgte Mitte der 1990-ziger Jahre.
Die Tiefgarage mit etwa 400 Stellplätzen ist stark untergliedert und mit den entsprechenden Wohngebäuden und Freianlagen überbaut.
Die Tiefgarage wurde als „Weiße Wanne“ ausgeführt.
Die entsprechenden Boden,-Wand und Deckenfugen unterteilen die Gebäude von den Freianlagen.
Die Bewegungsfugen verlaufen quer über Fahrbahnen und Stellflächen der Tiefgarage, die Bodenplatten der Tiefgarage bilden ein Gefälle zu den Außenwänden hin.
Eingedrungenes oder eingetragenes Wasser sammelt sich somit an den Tiefpunkten der Tiefgarage, da kein Entwässerungskonzept besteht. Die vereinzelten Schöpfgruben (50cm x 50cm 20 cm tief) besitzen keine Abflüsse oder Hebeanlagen.
Auch sind „Verdunstungsrinnen“ nicht vorhanden.

Eingetragenes, mit Tausalzen belastetes, Wasser sammelte sich somit an den Stellplätzen und entwässerte, wen vorhanden, in die die Stellplätze querenden Bewegungsfugen am Boden.
Das Wasser verdunstete mit der Zeit, es wurde nicht abgesaugt oder anderweitig beseitigt. Im Laufe der Jahre stieg die Salzkonzentration derart, dass Salzkristalle an der Oberfläche der Stellflächen beobachtet werden konnten.
Laboruntersuchungen bestätigten eine teilweise sehr hohe Chloridkonzentration im Beton die eine komplexe Betoninstandsetzung/ Entsalzung notwendig macht.
Die Untersuchungen oder Instandsetzung solchen Chloridschäden  gehört nicht zu unserem Leistungsspektrum.