Jens Klein
Ihr Sachverständiger für nachträgliche
Abdichtung erdberührender Bauwerke

Innovative Ideen - erprobt und bewährt - wenn Standardlösungen versagen

Spezialgebiete

undichte Balkone und Terrassen, genutzte Flachdächer über Tiefgaragen, bodenständige Fenster und Türen, Problemlösung mit Flüssigkunststoff

Abdichtung an Türen oder bodenständigen Fenstern

Die Bilder 1 bis 3 zeigen eine Schiebe-Terrassentür mit feststehenden Fensterelementen. Eine geeignete Rinne vor dem Fensterelement fehlte ebenso wie eine Drainage. Das benachbarte Gelände wurde als innerstädtische Sportanlage genutzt. Bei stärkeren oder langandauernden Niederschlägen sammelte sich Wasser in erheblichen Mengen an dieser Grundstücksgrenze und drückte langsam in den Innenhof der Stadthäuser da eine Entwässerung der Sportanlage fehlte.
Das zeitweise anstauen Sickerwasser drang schließlich unterhalb des Fensterrahmens und über die Wandaufstandsflächen in die Estrichdämmung der unterhalb der Geländeoberfläche liegenden Wohnräume ein. Eine angrenzende, im Gebäude integrierte Garage verhinderte zudem ein vollständiges freilegen der Kelleraußenwände.
Die Eigentümer der angrenzenden Grundstücke untersagten die Verlegung einer Drainage. Es fehlte auch die Möglichkeit, das anstauende Wasser weiter zu versickern.  Nachfragen bei den örtlichen Wasserwerken stellten erhebliche, dauerhafte Gebühren in Aussicht, falls das Sickerwasser in das Kanalsystem eingeleitet wird.
Diese Kosten währen allein durch den Auftraggeber zu tragen gewesen, die angrenzenden Eigentümer hätten jedoch von der Drainage partizipiert.
So wurde eine komplexe Lösung erarbeitet die allen Gegebenheiten gerecht wurde und eine vollständige und dauerhafte Lösung darstellte.

undichte bodenständige Fenster

die Bilder 4 und 5 zeigen eine ähnliche Situation. Hier wurden undichte Abdichtungen an der bodenständigen Fensterfront einer Verkaufsfläche durch die Nutzer und Eigentümer vermutet.
Es stellte sich  heraus, dass die Anbindung der EPDM-Folie der Fensterfront nicht imstande war zeitweise anstauendes Sickerwasser zurückzuhalten..
Während der Arbeiten wurde jedoch festgestellt, dass Wasser aus dem Mauerwerk des Gebäudes austrat.
Trotz zweifacher Überprüfung aller wasserführenden Leitungen wurde durch den Fachinstallateur bestätigt dass keine Undichtigkeiten festgestellt werden konnten.
Durch die Abdichtungsarbeiten bedingt lag die Bodenplatte frei, somit war eine Konzentration der Wasseraustritte festzustellen.
Die Feststellung des Installateurs musste somit unrichtig sein.
Durch erneute, eigene Überprüfung aller Leitungen konnte festgestellt werden, dass die Heizungsanlage undicht war. Bei der vorherigen Druckprüfung wurde außeracht gelassen, die Ventile der Fernwärmeversorgung zu schließen. Eine Unkonzentration der Beteiligten, mit weitreichenden Folgen.
   
undichter Balkon, undichte Terrasse

Die Bilder 6 und 7 zeigen die Untersicht einer Dachterrasse die mit einer Folienabdichtung versehen war. Ursprünglich war vorgesehen die Arbeitsfuge im Deckenbeton durch eine Kunstharzinjektion abzudichten. Da die Probebohrung in der Decke jedoch etwa 5 Liter Wasser entleerte wurde der tatsächliche Mangel in der Folienabdichtung gefunden.

undichte Tiefgaragendecke, undichte Kabeleinführung

Die Bilder 8,9 und 10 zeigen die zerstörte Folienabdichtung am Unterbau einer Außenbeleuchtung. Die Wasserschäden an der Tiefgaragendecke lagen räumlich weit entfernt von der eigentlichen Ursache. Die Folienabdichtung war mit einem Schutzbeton versehen. Bei dessen Rückbau wurde die Folienabdichtung zusätzlich beschädigt, ein Umstand der sich kaum verhindern lässt. Wie ersichtlich ist, war die Folienabdichtung bereits eine Instandsetzung der alten Abdichtung aus Bitumenschweißbahn. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Undichtigkeiten der Bitumenbahn die gleichen Ursachen hatten, einer  Nachlässigkeit des Elektroinstallateurs.

undichter Balkon, undichter Bodeneinlauf

die Bilder 11 und 12 zeigen einen undichten Balkon, hier war es notwendig den Bodeneinlauf erneut mit Flüssigkunststoff abzudichten. Dieser ermöglicht eine relativ einfache Ausführung auch komplizierter Detaillösungen. Als auch bei erneuten Niederschlägen die Feuchteerscheinungen an der darunterliegenden Decke sich häuften musste von einer anderen Ursache ausgegangen werden.
Nach weiteren Untersuchungen wurde festgestellt, dass der Deckenbeton Mängel in der Verdichtung aufwies. Die im Deckenbeton nach außen geführte Entwässerungsleitung wies im Verlauf eine Verbindungslücke von etwa 5 cm auf. Ein Sachstand, der ohne spezielle Technik nicht erkannt werden konnte.

Alle aufgezeigten Problembereiche wurden mit unseren empirischen Erfahrungen oder elektronischer Messtechnik (www.texplor.eu) identifiziert.
Die neue Abdichtung erfolgte in allen Problemfällen mit Flüssigkunststoff, verschiedenster Eigenschaften und objektspezifischen Vorarbeiten.