Jens Klein
Ihr Sachverständiger für nachträgliche
Abdichtung erdberührender Bauwerke

Innovative Ideen - erprobt und bewährt - wenn Standardlösungen versagen

Spezialgebiete

Nachträgliches Abdichten durch Injektion von Kunstharzen in Arbeitsfugen und Betonierabschnitten im Beton- und Stahlbetonbau

Der Begriff „Arbeitsfuge“ leitet sich aus der Tätigkeit ab, eine Unterbrechung des Betoniervorganges am Bauwerk oder Bauteil. So wird beispielsweise die Sohle zuerst betoniert, nach der Erhärtung des Betons erfolgt die Betonage der Wand. Der so entstehende Abschnitt im Betoniervorgang bezeichnet sich auch als Arbeitsfuge. 

Sei es aus Gründen der Betoniertechnologie (geplante Unterbrechungen z.B. -Arbeitsfuge zwischen Sohle/ Wand-)  oder aus Gründen ungeplanter Ereignisse wie zum Beispiel einer  nachträglichen Bauteilöffnung bei Instandsetzungsmaßnahmen.

Für die nachträgliche Abdichtung von Arbeitsfugen oder Betonierabschnitten (hier verpressen von Kunststoff in den Riss oder Fugenverlauf) gelten dieselben Rahmenbedingungen der ZTV Ing., Riss mittig geschnitten, Bohrlochabstand halbe Bauteilstärke, Bohrlochneigung rechtwinklig zur Rissebene vom 45°.

In vielen Fällen ist es notwendig von „starren“ Regelwerken abzuweichen um den Erfolg der nachträglichen Abdichtung garantieren zu können. Hohes Verantwortungsbewusstsein und fachliches Können sind notwendig wenn es gilt, konstruktionsbedingt Wände,  Einbauten oder schlicht engen Platzverhältnissen auszuweichen um Lücken in der neuen Abdichtungsebene zu vermeiden.

Der Mindeststandard, Bauteil mittig geschnitten, und ein angemessener Bohrlochabstand muss aber immer eingehalten werden.

Undichte Arbeitsfugen unter Fußbodenbelägen wie Estrich oder einem Fliesenbelag können relativ einfach mit dem Texplor EFT-Verfahren (www.texplor.eu) geortet werden.