Jens Klein
Ihr Sachverständiger für nachträgliche
Abdichtung erdberührender Bauwerke

Innovative Ideen - erprobt und bewährt - wenn Standardlösungen versagen

Spezialgebiete

Nachträgliches Abdichten von undichten Arbeitsfugen und Rissen in Außenwänden  und Bodenplatte von Kellern/ Basements und Tiefgaragen aus Stahlbeton

Injektionsverfahren zur nachtäglichen Abdichtung

Der Erfolg beim nachträglichen Abdichten von Rissen und Arbeitsfugen in Stahlbetonbauwerken wird maßgeblich bestimmt von Anordnung der Injektionspacker, deren Winkel, Bohrtiefe und Abstand. Standardmäßig wird nach den gültigen Regelwerken (ZTV Ing.) der Riss oder die Arbeitsfuge in der halben Bauteildicke geschnitten, um eine korrekte Verfüllung  in seiner Gesamtheit gewährleistet zu können.

Der Riss oder die Arbeitsfuge wird vorrangig wechselseitig im Winkel von 45°, bauteilmittig angebohrt/ geschnitten. Die Applikation des Harzes erfolgt über sogenannte Injektionspacker die im Bohrloch verspannt werden.

Je nach Bauart und Konstruktion können die Packer Injektionsdrücken bis zu 300 bar widerstehen. Für eine Abdichtung von Rissen oder Arbeitsfugen ist die genannte Druckhöhe jedoch nicht notwendig und eher schädlich für das Bauwerk und die Arbeitssicherheit.

Injektionspacker, Funktionsweise

durch verdrehen der Muttern verspannt sich das zylindrische Gummiprofil im Bohrloch
durch verdrehen der Muttern verspannt sich das 	zylindrische Gummiprofil im Bohrloch

Kunstharze zur nachträglichen Abdichtung durch Injektion/ Verpressung

Zum Einsatz kommen reaktive Kunststoffe aus

Polyurethan:

  • ein- oder zweikomponentig
  • wasserquellfähig oder nicht quellfähig
  • mit hoher oder niedriger Viskosität
  • bei Wasserkontakt mehr oder weniger schäumend
  • unterschiedlichen Reaktions- und Verarbeitungszeiten

Epoxidharz

  • mit hoher oder niedriger Viskosität
  • unterschiedlichen Reaktionszeiten

Acrylatharz

  • besonders für Injektionen in wasserführende Bereiche, eine sogenannte Konstruktionsverpressung, direkt in den Beton oder das Mauerwerk eines Bauteiles, da keine Nebenreaktionen mit Wasser auftreten

Injektionsgel

  • besonders für voluminöse Injektionen, außerhalb des Baukörpers (sogenannte Schleierinjektionen) und falls sehr schnelle Reaktionen notwendig sind